Eine Benzin-Schneefräse wählt man vor allem nach Fläche und Schneeart: Die Räumbreite bestimmt das Arbeitstempo, die Einzugshöhe entscheidet, ob die Maschine eine Schneewehe nach einer starken Nacht schafft. Für Einfahrt und Gehweg am Haus reichen meist etwa 56 cm; für größere Höfe und schweren, verdichteten Schnee ist eine 61-cm-Fräse mit höherem Gehäuse die bessere Wahl. Wer oft bei starkem Frost startet, spart sich mit Elektrostart viel Mühe. Alle hier genannten Modelle finden Sie in der Kategorie Schneefräsen.

Räumbreite und Einzugshöhe: der Ausgangspunkt

Die Räumbreite ist der Streifen Schnee, den die Maschine pro Durchgang aufnimmt. Je breiter, desto weniger Durchgänge, aber desto sperriger wird die Fräse auf schmalen Wegen. Die Einzugshöhe (Höhe des Schneckengehäuses) zeigt, wie hohe Schneeschichten die Fräse auf einmal aufnimmt, ohne den Schnee vor sich herzuschieben.

  • Wege und Einfahrt am Haus: Eine schmalere Maschine mit etwa 56 cm lässt sich gut zwischen Zaun und Auto führen.
  • Breite Einfahrt, Hof, Firmenparkplatz: 60–61 cm sparen Durchgänge.
  • Schneereiche Region, Verwehungen, Räumwall vom Schneepflug an der Einfahrt: Hier zählt ein hohes Gehäuse, etwa 53,5 cm statt 42,5 cm.

Einstufig oder zweistufig?

Bei einer einstufigen Fräse nimmt eine einzige Schnecke den Schnee auf und wirft ihn direkt durch den Auswurfkamin aus. Solche Geräte sind leichter und einfacher, aber vor allem für frischen, lockeren Schnee auf ebenem, festem Untergrund gedacht. Bei einer zweistufigen Fräse sammelt und zerkleinert die Schnecke den Schnee, ein separates Wurfrad schleudert ihn weit zur Seite. Das bewältigt nassen, verdichteten Schnee und Räumwälle besser, und der Auswurf landet nicht auf der gerade geräumten Fläche.

Die Weima WXS0722A ist zum Beispiel zweistufig aufgebaut (Schnecke plus Wurfrad). Für alle drei WEIMA-Modelle in der Tabelle nennt das Produktblatt eine verstärkte Stahlschnecke mit 12″ (30 cm) Durchmesser und bis zu 12 m Wurfweite.

Leistung, Antrieb, Räder und Start bei Frost

Leistung. Für den Hausgebrauch eignen sich Motoren um 200 cm³ gut. Alle Modelle hier haben einen luftgekühlten 4-Takt-Motor mit 212 cm³ und max. 5 kW / 7 PS, betankt mit Benzin 95.

Antrieb und Gänge. Es sind selbstfahrende Fräsen mit Vorwärts- und Rückwärtsgängen: Man muss sie nicht durch den Schnee schieben, und der Rückwärtsgang hilft in engen Ecken. Die WXS0722A hat 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge, WWS0724B/E und SW600 je 4 vorwärts und 2 rückwärts.

Räder oder Raupen. Raupen haften besser an steilen Einfahrten und auf Eis, sind aber langsamer und schwerer zu wenden. Räder mit rutschfestem Profil sind schneller und wendiger und auf ebenen Höfen und Einfahrten am bequemsten. Die WEIMA-Modelle hier fahren auf Rädern.

Elektrostart. Bei starkem Frost wird das Öl zäh, und der Seilzugstart braucht mehrere kräftige Züge. Die WWS0724B/E hat Seilzug- und Elektrostart: Sie starten per Knopf, das Seil bleibt als Reserve. WXS0722A und SW600 haben Seilzugstart.

Welches WEIMA-Modell für welche Fläche?

Hier die Modelle, die derzeit auf Lager sind. Die Flächenangaben sind Richtwerte; die technischen Daten stammen aus den Produktblättern. Preise nennen wir Ihnen gern auf der Produktseite oder telefonisch.

Einsatz (Richtwert) Räumbreite / Einzugshöhe Modell Start
Wege und Einfahrt am Haus; frischer bis mittelschwerer Schnee 56 cm / 42,5 cm Weima WXS0722A, 72 kg, 6+2 Gänge Seilzug
Einfahrt und befestigte Flächen; im Winter Schnee, sonst Kehren mit Bürste 60 cm / 42,5 cm Weima 2-in-1 (SW600), Schnecke oder Bürste 350 mm Seilzug
Größerer Hof, Räumwall an der Einfahrt, nasser und verdichteter Schnee, häufiger Frost 61 cm / 53,5 cm Weima WWS0724B/E, 73 kg, 4+2 Gänge Seilzug und elektrisch

Das 2-in-1-Modell lohnt sich, wenn Sie neben Schnee auch Laub, Sand oder leichten Neuschnee vom Pflaster kehren wollen: Statt der Schnecke wird eine Bürste montiert. Für verdichtete Verwehungen nehmen Sie die Schnecke.

Vorbereitung auf den ersten Start

  1. Motoröl. Prüfen Sie vor dem ersten Start den Ölstand mit dem Messstab. Laut Produktblatt brauchen alle drei Modelle 0,6 l SAE 5W-30; diese Viskosität dreht bei Kälte leichter durch. Bei der SW600 liegt WEIMA-Öl bei.
  2. Kraftstoff. Frisches Benzin 95. Der Tank fasst 3 l (WXS0722A, SW600) bzw. 2,2 l (WWS0724B/E).
  3. Probelauf vor der Saison. Starten Sie die Maschine schon vor dem ersten Schnee, im Freien, nie in einer geschlossenen Garage.
  4. Kamin und Deflektor. Stellen Sie die Auswurfrichtung ein (der Kamin dreht um 180–190°), damit kein Schnee auf Fenster, Autos oder Passanten fliegt.
  5. Sicherheit. Einen verstopften Kamin nur bei abgestelltem Motor und stehender Schnecke mit einem Räumstab freimachen, nie mit der Hand.
  6. Nach der Saison. Tank leerfahren oder ablassen, Gehäuse von Salz und Feuchtigkeit reinigen. Allgemeine Tipps zur Motorpflege finden Sie in unserem Ratgeber zur Pflege von Benzinmotoren.

Häufige Fragen

Welche Räumbreite brauche ich für die Einfahrt am Haus?
Für eine übliche Einfahrt mit Gehweg reichen meist etwa 56 cm. Ist die Einfahrt breit oder kommt ein Hof dazu, nehmen Sie 60–61 cm.

Reichen 7 PS für nassen Schnee?
Ein 212-cm³-Motor mit 7 PS ist die übliche Größe für zweistufige Schneefräsen im Hausgebrauch. Bei sehr nassem Schnee langsamer im kleineren Gang fahren und nicht die volle Breite auf einmal nehmen.

Ist ein Elektrostart nötig?
Nein, aber bei starkem Frost erleichtert er den Start deutlich. Wenn ältere Personen die Fräse bedienen, ist er sehr sinnvoll.

Wohin liefern Sie?
Wir liefern innerhalb Polens und in andere EU-Länder, auch nach Deutschland und Österreich. Sie haben 14 Tage Rückgaberecht, und es gilt die Herstellergarantie.

Unsicher, welches Modell passt? Rufen Sie an: +48 577 058 408. Beratung telefonisch (Polnisch, Englisch, Ukrainisch, Russisch). Alle Modelle finden Sie in der Kategorie Schneefräsen.