Vor dem Winter braucht jede Benzin- oder Dieselmaschine einen eigenen Plan. Der Stromerzeuger muss jederzeit startbereit sein, der Einachsschlepper soll einige Monate ohne alten Kraftstoff und altes Öl überstehen, und die Schneefräse wird geprüft, bevor der erste Schnee fällt. Das kostet einen Nachmittag und erspart Ärger beim ersten Stromausfall und beim Start im Frühjahr.
Stromerzeuger: bereit für Stromausfälle
Im Winter wird ein Stromerzeuger nicht eingelagert, sondern steht in Bereitschaft. Deshalb gelten andere Regeln als beim Einachsschlepper.
- Probelauf. Starten Sie das Gerät regelmäßig, etwa einmal im Monat, für 15–20 Minuten und schließen Sie eine echte Last an, zum Beispiel ein Heizgerät oder ein Elektrowerkzeug. So prüfen Sie Start und Spannungsstabilität.
- Kraftstoff. Benzin altert schon nach 30–60 Tagen. Steht das Gerät mit vollem Tank, geben Sie einen Kraftstoffstabilisator hinzu oder tauschen Sie den Kraftstoff regelmäßig gegen frischen. Vorräte gehören in einen zugelassenen Kanister.
- Öl. Prüfen Sie den Stand vor jedem Start, bei kaltem Motor und waagerecht stehender Maschine. Laut Produktseiten fasst die Ölwanne 0,6 l beim Weima WM3200B (Motor WM170F) und 1,1 l beim Weima WM5500BE (Motor WM188FE-2). Die Zahl vor dem W in der Viskositätsklasse beschreibt das Kälteverhalten: Je niedriger, desto leichter der Start bei Frost. Verwenden Sie die Klasse aus der Bedienungsanleitung und mischen Sie keine verschiedenen Öle. Für Viertaktmotoren führen wir zum Beispiel Motoröl Grünwelt SAE 10W-30.
- Batterie. Modelle mit Elektrostarter, etwa der WM5500BE mit mitgelieferter Batterie, starten per Knopfdruck nur mit geladener Batterie. Frost entlädt sie schneller: Polklemmen prüfen, mit einem Ladegerät nachladen und bei langer Standzeit die Batterie abklemmen und alle paar Wochen nachladen.
- Aufstellort. Betreiben Sie den Stromerzeuger nur im Freien, mit Abstand zu Fenstern und Türen. Nie in Garage, Keller oder geschlossener Veranda: Abgase enthalten Kohlenmonoxid. Schützen Sie ihn vor Schnee, ohne Luftansaugung und Auspuff zu verdecken.
Wenn Sie gerade eine Notstromversorgung aufbauen, finden Sie unter Stromerzeuger unter anderem die Weima WM2500B und WM3200B.
Einachsschlepper und Motoren: Einlagerung über den Winter
Schlepper, Bodenfräse oder Einzelmotor stehen im Winter mehrere Monate still. Ziel ist, sie ohne sich entmischenden Kraftstoff und ohne Altöl abzustellen.
- Maschine waschen und trocknen. Erde an den Fräsmessern und unter den Abdeckungen hält Feuchtigkeit und beschleunigt Korrosion.
- Benzin. Tank und Vergaser entleeren oder den Motor laufen lassen, bis er ausgeht. Alternative: Tank mit stabilisiertem Kraftstoff füllen und den Motor einige Minuten laufen lassen, damit der Stabilisator den Vergaser erreicht.
- Diesel. Sommerdiesel flockt bei Frost aus und kann den Filter verstopfen. Soll die Maschine im Winter arbeiten, tanken Sie Winterdiesel.
- Motoröl vor der Standzeit wechseln. Altöl enthält Verunreinigungen, die sich über den Winter im Motor absetzen. Im Frühjahr genügt dann eine Standkontrolle.
- Getriebe. Getriebeölstand prüfen; Sorte und Menge stehen in der Bedienungsanleitung. Für WEIMA WM1000, WM1000N-6 und WM1100C-6 gibt es das WEIMA-Ölset: 1 × 600 ml Motoröl und 3 × 1000 ml Getriebeöl.
- Zylinder und Zündkerze. Viele Anleitungen für Viertaktmotoren empfehlen: Zündkerze herausdrehen, etwas Öl in den Zylinder geben, den Motor mit dem Starter einige Male durchdrehen und die Kerze wieder einsetzen. Prüfen Sie, ob Ihre Motoranleitung das vorsieht.
- Luftfilter, Gestänge, Metall. Filter reinigen, Gestänge und Gelenke schmieren, blankes Metall an Fräsen und Pflügen dünn einfetten.
- Lagerort. Trockener, belüfteter Raum, Maschine auf Unterlagen statt direkt auf Beton.
Prüfen Sie dabei auch Verschleißteile: Riemenscheiben und weitere Teile finden Sie unter Ersatzteile für Motoren. Die Pflege über die ganze Saison beschreibt unser Ratgeber Pflege von Einachsschlepper und Motor. Besitzen Sie eine Motorpumpe, entleeren Sie vor dem Frost das Pumpengehäuse, denn gefrierendes Wasser kann es beschädigen.
Schneefräse: Check vor der Saison
- Öl. Prüfen Sie eine neue Maschine vor dem ersten Start auf Öl; wurde sie ohne Öl geliefert, füllen Sie Sorte und Menge laut Anleitung ein.
- Kraftstoff. Nur frisches Benzin. Reste vom letzten Winter ablassen.
- Probelauf vor dem Schneefall. Schneefräse trocken laufen lassen, alle Gänge, den Schneckenantrieb und die Drehung des Auswurfkamins prüfen.
- Arbeitsteile. Schnecke, Räumschiene und Gleitkufen kontrollieren. Hat Ihr Modell Scherbolzen, halten Sie Ersatz bereit.
- Elektrostarter. Bei Modellen mit Elektrostarter Kabel und Steckdose vor dem ersten Schnee prüfen.
Im Sortiment sind unter anderem die Weima WWS0724B/E, die Weima WXS0722A und die 2-in-1-Schneefräse mit Kehrbürste Weima WMP22S600. Die ganze Auswahl finden Sie unter Schneefräsen.
Checkliste vor dem Winter
| Maschine | Was tun | Wann |
|---|---|---|
| Stromerzeuger | Probelauf unter Last | Regelmäßig, z. B. einmal im Monat |
| Stromerzeuger | Frischer Kraftstoff oder Stabilisator | Vor dem Winter und nach jeder längeren Standzeit |
| Stromerzeuger | Ölstand (WM3200B: 0,6 l, WM5500BE: 1,1 l) | Vor jedem Start |
| Stromerzeuger mit Elektrostarter | Batterie laden und prüfen | Vor dem Winter, dann alle paar Wochen |
| Schlepper, Motor | Waschen, Kraftstoff ablassen oder stabilisieren | Beim Einlagern |
| Schlepper, Motor | Motoröl wechseln, Getriebe prüfen | Beim Einlagern |
| Schlepper, Motor | Zylinderschutz, Filter, Fett auf Metall | Beim Einlagern |
| Motorpumpe | Wasser aus dem Gehäuse ablassen | Vor dem ersten Frost |
| Schneefräse | Öl, frisches Benzin, Probelauf, Ersatzbolzen | Vor dem ersten Schnee |
Häufige Fragen
Soll Kraftstoff über den Winter im Stromerzeuger bleiben?
Ein Gerät in Bereitschaft darf mit Kraftstoff stehen, wenn dieser stabilisiert oder regelmäßig erneuert wird. Maschinen, die den ganzen Winter stehen, etwa der Einachsschlepper, lagert man besser ohne Benzin in Tank und Vergaser.
Welches Öl gehört bei Frost in den Stromerzeuger?
Das in der Anleitung angegebene. Die Zahl vor dem W steht für den Kaltstart: je niedriger, desto leichter. Mischen Sie keine unterschiedlichen Öltypen.
Wie viel Öl braucht ein WEIMA-Stromerzeuger?
Laut Produktseiten fasst der WM3200B 0,6 l, der WM5500BE 1,1 l. Für andere Modelle sehen Sie in der Anleitung nach oder rufen uns an, wir nennen den Wert zum Modell.
Wie oft sollte der Stromerzeuger im Winter laufen?
Regelmäßig, etwa einmal im Monat, für 15–20 Minuten mit angeschlossener Last. Ein kurzer Start ohne Last sagt wenig über die Einsatzbereitschaft.
Darf ich den Stromerzeuger im Haus lagern und dort betreiben?
Lagern ja, in einem trockenen Raum, ohne Kraftstoff und fern von Zündquellen. Betreiben nur im Freien, denn Abgase enthalten Kohlenmonoxid.
Fragen zu Öl, Batterie oder Ersatzteilen für Ihre Maschine? Rufen Sie an: +48 577 058 408. Beratung telefonisch (Polnisch, Englisch, Ukrainisch, Russisch). Stromerzeuger für die Wintersaison finden Sie unter Stromerzeuger.